Digitale Produkte verkaufen:
So startest du als Anfänger
Mit digitalen Produkten kannst du dir ein zusätzliches Einkommen aufbauen, ohne Waren lagern, verpacken oder verschicken zu müssen. Einmal erstellt, lassen sich beispielsweise Vorlagen, Checklisten, E-Books oder andere digitale Dateien immer wieder verkaufen.
Ganz von allein funktioniert das allerdings nicht. Auch ein digitales Produkt braucht eine gute Idee, eine passende Zielgruppe und einen Ort, an dem potenzielle Käufer es finden können. Gerade am Anfang ist es deshalb sinnvoll, klein und überschaubar zu starten, statt direkt einen umfangreichen Online-Kurs oder ein großes Produktsortiment zu entwickeln.
In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, welche digitalen Produkte sich für den Einstieg eignen, wie du eine passende Idee findest und welche Möglichkeiten du hast, dein erstes Produkt zu erstellen und zu verkaufen.
In diesem Artikel erfährst du
- Was sind digitale Produkte?
- Warum eignen sich digitale Produkte für Einsteiger?
- Welche digitalen Produkte kannst du verkaufen?
- Wie findest du eine gute Produktidee?
- Wie erstellst du dein erstes digitales Produkt?
- Wo kannst du digitale Produkte verkaufen?
- Was kostet der Einstieg?
- Wie kannst du konkret starten?
1. Was sind digitale Produkte?
Digitale Produkte sind Inhalte, die nicht als physische Ware verschickt, sondern digital bereitgestellt werden. Nach dem Kauf können sie beispielsweise heruntergeladen, online genutzt oder per E-Mail bereitgestellt werden.
Dazu gehören ganz unterschiedliche Produkte: von Checklisten, Planern und Vorlagen über E-Books und digitale Grafiken bis hin zu Online-Kursen oder Audiodateien.
Der große Unterschied zu einem klassischen Produkt: Du musst nicht für jeden Verkauf ein neues Exemplar herstellen. Eine einmal erstellte Datei kann grundsätzlich mehrfach verkauft werden. Dadurch lassen sich digitale Produkte auch nebenbei anbieten, ohne dass mit jeder Bestellung automatisch neuer Produktions- und Versandaufwand entsteht.
Wichtig: Das bedeutet nicht, dass digitale Produkte automatisch „passives Einkommen“ bringen. Erstellung, Kundenservice, Aktualisierungen und vor allem die Vermarktung können weiterhin Arbeit machen.
2. Warum eignen sich digitale Produkte für Einsteiger?
Digitale Produkte haben einen großen Vorteil: Du kannst mit vergleichsweise wenig Geld starten. Für viele Produkte brauchst du zunächst nicht mehr als einen Computer und ein geeignetes Programm. Je nach Produkt kannst du sogar mit kostenlosen Tools beginnen.
Auch Lagerhaltung, Verpackung und Versand fallen weg. Ist dein Produkt einmal fertig, kannst du dieselbe digitale Datei mehrfach verkaufen, ohne für jede Bestellung ein neues Exemplar herstellen zu müssen.
Ein weiterer Vorteil ist die große Auswahl an möglichen Produkten. Du musst weder programmieren noch ein umfangreiches E-Book schreiben. Auch eine gut durchdachte Checkliste, eine praktische Vorlage oder ein Planer kann ein digitales Produkt sein.
Gerade für den Einstieg ist es deshalb sinnvoll, mit einem kleinen Produkt zu beginnen. So kannst du ausprobieren, ob deine Idee gefragt ist und Erfahrungen mit der Erstellung und dem Verkauf sammeln, bevor du viel Zeit oder Geld investierst.
Aber ganz ohne Arbeit geht es nicht
So verlockend das Geschäftsmodell klingt: Ein digitales Produkt verkauft sich nicht automatisch, nur weil es online verfügbar ist. Du musst herausfinden, was deine Zielgruppe braucht, ein gutes Produkt erstellen und dafür sorgen, dass potenzielle Käufer darauf aufmerksam werden.
Der Einstieg kann günstig und überschaubar sein – ein Selbstläufer ist er nicht.
3. Welche digitalen Produkte kannst du verkaufen?
Die Auswahl an digitalen Produkten ist groß. Für den Einstieg musst du aber nicht gleich einen umfangreichen Online-Kurs entwickeln oder ein ganzes Buch schreiben. Oft eignen sich gerade kleine, praktische Produkte, die ein konkretes Problem lösen.
Hier einige Möglichkeiten:
Printables und Checklisten
Printables sind Dateien, die Käufer herunterladen und selbst ausdrucken können. Dazu gehören beispielsweise Haushaltsplaner, Einkaufslisten, Wochenpläne, Checklisten, Lernmaterialien oder Vorlagen für besondere Anlässe.
Sie eignen sich gut für den Einstieg, weil sich auch kleine und überschaubare Produkte erstellen lassen.
Vorlagen und Templates
Vorlagen können dem Käufer Arbeit abnehmen und Zeit sparen. Möglich sind zum Beispiel Vorlagen für Präsentationen, Social-Media-Beiträge, Lebensläufe, Einladungen, Tabellen oder Planer.
Je nach Art werden sie als fertige Datei angeboten oder können vom Käufer selbst bearbeitet und angepasst werden.
E-Books und Ratgeber
Wenn du dich mit einem bestimmten Thema gut auskennst, kannst du dein Wissen in einem digitalen Ratgeber zusammenfassen. Dabei muss es kein 200-seitiges Buch sein. Ein kompakter Ratgeber, der eine konkrete Frage beantwortet oder bei einem bestimmten Problem hilft, kann für den Leser wesentlich nützlicher sein.
Digitale Designs und Grafiken
Illustrationen, Icons, digitale Papiere, Muster, Schriftvorlagen oder andere Designelemente können ebenfalls digital verkauft werden. Die Käufer verwenden sie anschließend beispielsweise für eigene kreative Projekte oder Designs.
Hier solltest du besonders darauf achten, welche Nutzungsrechte der Käufer erhält und diese in deinem Angebot eindeutig beschreiben.
Anleitungen
Auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen lassen sich als digitale Produkte anbieten. Denkbar sind beispielsweise Näh-, Häkel- und Strickanleitungen, Bastelprojekte, Rezepte oder andere Anleitungen, bei denen dein Wissen dem Käufer hilft, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.
Online-Kurse
Bei einem Online-Kurs vermittelst du Wissen umfangreicher, beispielsweise mit Videos, Texten, Arbeitsblättern oder einer Kombination daraus. Die Erstellung ist meist deutlich aufwendiger als bei einem einfachen Downloadprodukt.
Für das allererste digitale Produkt muss ein Kurs deshalb nicht unbedingt die beste Wahl sein.
Audio- und andere digitale Inhalte
Auch Audiodateien, Musik, Meditationen, Soundeffekte oder andere herunterladbare Inhalte können verkauft werden. Welche Form sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, was du kannst und welches Problem oder Bedürfnis deiner Zielgruppe du damit bedienst.
4. Wie findest du eine gute Produktidee?
Eine gute Produktidee beginnt nicht unbedingt mit der Frage: „Was könnte ich verkaufen?“ Hilfreicher ist die Frage: „Wobei kann ich jemandem helfen?“
Menschen kaufen digitale Produkte meist nicht wegen der Datei selbst. Sie kaufen sie, weil sie damit Zeit sparen, etwas lernen, ein Problem lösen oder sich eine Aufgabe erleichtern möchten.
Beginne mit einem konkreten Problem
Überlege zunächst, welche Schwierigkeiten oder Aufgaben deine mögliche Zielgruppe hat. Das können ganz alltägliche Dinge sein.
Jemand verliert ständig den Überblick über seine Vorräte – eine Inventarliste kann helfen. Jemand möchte seine Ausgaben besser kontrollieren – eine Budgetvorlage könnte eine Lösung sein. Jemand näht zum ersten Mal eine Tasche – eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung nimmt ihm die Unsicherheit.
Oft entstehen gerade aus solchen kleinen, konkreten Problemen gute Produktideen.

Nutze deine eigenen Kenntnisse und Erfahrungen
Du musst kein ausgewiesener Experte sein, um ein hilfreiches digitales Produkt zu erstellen. Überlege, womit du dich bereits auskennst oder welche Aufgaben dir leichtfallen.
Vielleicht organisierst du gerne, arbeitest viel mit Tabellen, fotografierst, zeichnest, nähst oder kennst dich mit einem bestimmten Hobby besonders gut aus. Solche Fähigkeiten können Ausgangspunkt für eine Produktidee sein.
Entscheidend ist nicht, möglichst außergewöhnliches Wissen zu besitzen. Dein Produkt sollte dem Käufer einen konkreten Nutzen bieten.
Prüfe, ob Menschen danach suchen
Bevor du mehrere Wochen in die Erstellung investierst, solltest du prüfen, ob es für deine Idee überhaupt Interesse gibt.
Schau beispielsweise auf Verkaufsplattformen, bei Google oder auf Pinterest nach ähnlichen Produkten und Themen. Gibt es bereits Angebote, ist das nicht automatisch ein schlechtes Zeichen. Konkurrenz kann auch zeigen, dass grundsätzlich Nachfrage vorhanden ist.
Achte dabei darauf, wonach Menschen suchen, welche Produkte angeboten werden und was du vielleicht besser, einfacher oder für eine bestimmte Zielgruppe passender machen könntest.
Starte lieber klein
Dein erstes Produkt muss nicht deine endgültige Geschäftsidee sein. Ein kleines Produkt hat sogar einen großen Vorteil: Du kannst schneller herausfinden, ob deine Idee funktioniert.
Statt beispielsweise gleich einen umfangreichen Haushaltsplaner mit 50 Seiten zu erstellen, könntest du zunächst mit einer einzelnen gut durchdachten Vorlage beginnen. Wird sie angenommen, kannst du daraus später weitere Produkte oder ein größeres Paket entwickeln.
Die beste erste Produktidee ist deshalb nicht unbedingt die größte oder originellste – sondern eine, die du tatsächlich umsetzen und testen kannst.
5. Wie erstellst du dein erstes digitales Produkt?
Wenn deine Produktidee steht und du geprüft hast, ob grundsätzlich Interesse daran besteht, geht es an die Umsetzung. Auch hier gilt: Für dein erstes Produkt muss nicht alles perfekt oder besonders umfangreich sein. Wichtiger ist, dass es seinen Zweck erfüllt und für den Käufer einfach zu nutzen ist.
Du glaubst, dass dir dafür die kreativen Ideen oder das nötige Designtalent fehlen? In unserem Ratgeber „Ich bin nicht kreativ – kann ich trotzdem digitale Produkte verkaufen?“ zeigen wir dir, wie du auch mit wenig Gestaltungserfahrung eigene Produkte entwickeln und umsetzen kannst.
Wähle das passende Werkzeug
Welches Programm du brauchst, hängt davon ab, was du erstellen möchtest. Für Checklisten, Planer oder einfache Ratgeber reichen häufig Textverarbeitungs- oder Designprogramme. Für Tabellen eignen sich Tabellenkalkulationen, für Grafiken entsprechende Grafikprogramme und für Videos oder Audiodateien wiederum andere Werkzeuge.
Du musst dafür nicht sofort teure Software kaufen. Gerade am Anfang lohnt es sich zu prüfen, ob du bereits ein geeignetes Programm besitzt oder eine kostenlose Variante ausreicht.
Erstelle eine einfache erste Version
Konzentriere dich zunächst auf den eigentlichen Nutzen deines Produktes. Eine Checkliste muss übersichtlich sein, eine Vorlage leicht verständlich und eine Anleitung nachvollziehbar.
Zusätzliche Seiten, aufwendige Grafiken oder zahlreiche Extras kannst du später immer noch ergänzen. Ein kleineres, durchdachtes Produkt ist oft sinnvoller als ein großes Paket, das du nie fertigstellst.
Grafiken, Schriften und Vorlagen für dein Produkt
Nicht alle Elemente eines digitalen Produkts musst du von Grund auf selbst gestalten. Für Grafiken, Illustrationen, Schriften oder andere Designelemente kannst du auch auf lizenzierte Ressourcen zurückgreifen.
Bei Creative Fabrica findest du neben einzelnen Designressourcen auch zahlreiche fertige Vorlagen für digitale Produkte, beispielsweise für Planer, Checklisten, Arbeitsblätter und andere Printables. Solche Vorlagen können eine gute Ausgangsbasis sein und gerade Einsteigern viel Zeit bei der Gestaltung sparen.
Wichtig ist jedoch: Prüfe vor der Verwendung immer die Lizenzbedingungen der jeweiligen Ressource. Insbesondere bei fertigen Vorlagen solltest du darauf achten, ob und in welcher Form du sie verändern und anschließend als eigenes digitales Produkt verkaufen darfst.
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Teste dein Produkt selbst
Bevor du dein Produkt anbietest, solltest du es so verwenden, wie es später auch ein Käufer tun würde.
Lässt sich die Datei problemlos öffnen? Sind Texte und Beschriftungen gut lesbar? Funktionieren Links und Eingabefelder? Sieht ein Printable auch ausgedruckt gut aus?
Gerade beim eigenen Produkt übersieht man schnell Kleinigkeiten. Wenn möglich, kannst du deshalb auch eine andere Person bitten, es einmal auszuprobieren.
Wähle ein geeignetes Dateiformat
Das Dateiformat richtet sich danach, wie dein Produkt verwendet werden soll. Printables und Ratgeber werden beispielsweise häufig als PDF angeboten, Bilder und Grafiken als JPG oder PNG. Bei bearbeitbaren Vorlagen kann ein anderes Format erforderlich sein.
Wichtig ist vor allem, dass der Käufer schon vor dem Kauf weiß, was er erhält und welche Programme er gegebenenfalls dafür benötigt.
Mach dein Produkt verkaufsfertig
Zur fertigen Datei gehört schließlich auch die Präsentation. Du brauchst einen verständlichen Produkttitel, eine Beschreibung und aussagekräftige Vorschaubilder. Bei Bedarf solltest du außerdem eine kurze Anleitung zur Nutzung beilegen.
Erst dann wird aus einer fertigen Datei tatsächlich ein Produkt, das du anbieten kannst.
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6. Wo kannst du digitale Produkte verkaufen?
Ist dein digitales Produkt fertig, brauchst du einen Ort, an dem deine Kunden es kaufen können. Grundsätzlich hast du zwei Möglichkeiten: Du nutzt einen bestehenden Online-Marktplatz oder verkaufst über einen eigenen Shop bzw. eine eigene Website.
Beide Wege haben Vor- und Nachteile. Welche Variante besser zu dir passt, hängt unter anderem davon ab, wie viel du selbst einrichten möchtest und woher deine zukünftigen Kunden kommen sollen.
Verkauf über einen Online-Marktplatz
Marktplätze wie Etsy bieten den Vorteil, dass dort bereits Menschen nach Produkten suchen. Du musst keinen eigenen Shop von Grund auf aufbauen und kannst vergleichsweise schnell mit deinem ersten Angebot starten.
Dafür fallen in der Regel Gebühren an und du bist an die Vorgaben der jeweiligen Plattform gebunden. Außerdem konkurriert dein Produkt direkt mit vielen anderen Angeboten.
Gerade für Anfänger kann ein Marktplatz trotzdem interessant sein, weil du zunächst testen kannst, ob deine Produkte überhaupt auf Interesse stoßen.
Verkauf über einen eigenen Shop
Mit einem eigenen Onlineshop hast du mehr Kontrolle über die Gestaltung, deine Preise und den Kontakt zu deinen Kunden. Du bist außerdem weniger von den Regeln und Änderungen eines einzelnen Marktplatzes abhängig.
Dafür musst du dich selbst um die technische Einrichtung kümmern und vor allem Besucher auf deinen Shop bringen. Ein eigener Shop hat schließlich keine eingebaute Kundschaft.
Wie du gezielt Website-Traffic aufbauen kannst und welche Traffic-Quellen sich für Einsteiger eignen, zeigen wir in unserem Ratgeber „Website-Traffic aufbauen“
Es muss keine Entscheidung für immer sein
Du kannst auch auf einem Marktplatz beginnen und später einen eigenen Shop ergänzen. Ebenso ist es möglich, verschiedene Vertriebswege miteinander zu kombinieren.
Für den Anfang ist deshalb weniger entscheidend, die perfekte Verkaufsplattform zu finden, als einen Weg zu wählen, den du mit deinen vorhandenen Kenntnissen, deiner Zeit und deinem Budget tatsächlich umsetzen kannst.
7. Was kostet der Einstieg?
Ein großer Vorteil digitaler Produkte sind die vergleichsweise niedrigen Einstiegskosten. Trotzdem ist es nicht ganz richtig, von einem kostenlosen Geschäftsmodell zu sprechen. Wie viel du tatsächlich investieren musst, hängt davon ab, was du verkaufen möchtest und welchen Verkaufsweg du wählst.
Vieles kannst du mit vorhandenen Mitteln erledigen
Für ein einfaches digitales Produkt brauchst du häufig nicht viel mehr als einen Computer und die passende Software. Vielleicht hast du sogar schon Programme, mit denen du Texte, Tabellen, Grafiken oder PDFs erstellen kannst.
Bevor du zusätzliche Programme kaufst oder Abonnements abschließt, lohnt sich deshalb ein Blick auf das, was dir bereits zur Verfügung steht.
Mögliche Kosten beim Verkauf
Verkaufst du über einen Marktplatz, können beispielsweise Gebühren für das Einstellen eines Produktes und für erfolgreiche Verkäufe anfallen. Bei einem eigenen Shop entstehen dagegen möglicherweise Kosten für Domain, Hosting, Shopsystem oder Zahlungsabwicklung.
Welche Gebühren genau anfallen, solltest du immer direkt beim jeweiligen Anbieter prüfen, da sich Preise und Konditionen ändern können.
Kosten für zusätzliche Tools
Je nach Produkt können weitere Ausgaben hinzukommen – etwa für Designprogramme, Bilder, Schriftarten oder andere Hilfsmittel.
Gerade am Anfang besteht jedoch die Gefahr, viel Geld für verschiedene Tools auszugeben, bevor überhaupt das erste Produkt verkauft wurde. Nicht jedes Programm, das die Arbeit komfortabler macht, ist deshalb automatisch notwendig.
Erst testen, dann investieren
Für dein erstes Produkt würde ich die Kosten möglichst überschaubar halten. Nutze vorhandene oder kostenlose Werkzeuge, wenn sie für dein Vorhaben ausreichen, und investiere erst dann in zusätzliche Lösungen, wenn du weißt, wofür du sie tatsächlich brauchst.
So kannst du zunächst herausfinden, ob dir die Erstellung und der Verkauf digitaler Produkte überhaupt liegen – und ob deine Produktidee bei Käufern ankommt.
8. Wie kannst du konkret starten?
Du musst nicht von Anfang an einen kompletten Shop mit vielen verschiedenen Produkten aufbauen. Für den Einstieg reicht ein einziges, gut durchdachtes Produkt. Mit diesen fünf Schritten kannst du beginnen:
Schritt 1: Wähle ein Thema, das dir liegt
Überlege, welche Kenntnisse, Erfahrungen oder Fähigkeiten du bereits mitbringst. Suche anschließend nach einem konkreten Problem, bei dem du anderen damit helfen kannst.
Wenn du dir bei deinem Thema noch unsicher bist, hilft dir unser Ratgeber „Die richtige Nische finden: Ideen für dein Online-Business“ dabei, aus deinen Interessen, Fähigkeiten und möglichen Zielgruppen konkrete Nischenideen zu entwickeln.
Schritt 2: Prüfe deine Produktidee
Schau bei Google, Pinterest und auf passenden Verkaufsplattformen, ob Menschen nach deinem Thema suchen und welche Produkte bereits angeboten werden.
Konkurrenz muss dich dabei nicht abschrecken. Überlege vielmehr, ob du etwas einfacher, übersichtlicher oder für eine bestimmte Zielgruppe passender gestalten kannst.
Schritt 3: Erstelle ein kleines erstes Produkt
Beginne nicht gleich mit einem riesigen Paket. Eine einzelne Vorlage, Checkliste oder kompakte Anleitung reicht aus, um erste Erfahrungen zu sammeln.
Teste dein fertiges Produkt anschließend selbst und prüfe, ob alles verständlich ist und wie vorgesehen funktioniert.
Schritt 4: Entscheide dich für einen Verkaufsweg
Überlege, ob du zunächst über einen bestehenden Marktplatz verkaufen oder einen eigenen Shop nutzen möchtest. Berücksichtige dabei nicht nur die Kosten, sondern auch den Aufwand und die Frage, wie potenzielle Kunden dein Produkt finden sollen.
Schritt 5: Veröffentliche, beobachte und verbessere
Nach der Veröffentlichung beginnt der eigentliche Test. Beobachte, ob dein Produkt gefunden und angeklickt wird und welche Fragen möglicherweise auftauchen.
Erwarte nicht, dass dein erstes Produkt sofort zum Verkaufsschlager wird. Die Erfahrungen daraus helfen dir, dein Angebot zu verbessern und weitere Produkte gezielter zu entwickeln.
Fazit: Klein anfangen und Erfahrungen sammeln
Digitale Produkte bieten dir die Möglichkeit, mit überschaubaren Kosten ein eigenes kleines Online-Business auszuprobieren. Der Einstieg ist technisch oft einfacher, als es zunächst scheint – die größere Herausforderung besteht darin, ein Produkt zu entwickeln, das Menschen tatsächlich brauchen, und die passenden Käufer darauf aufmerksam zu machen.
Du musst dafür nicht mit der perfekten Geschäftsidee starten. Ein kleines Produkt, das ein konkretes Problem löst, reicht aus, um erste Erfahrungen zu sammeln. Danach kannst du Schritt für Schritt entscheiden, ob du weitere Produkte entwickeln und daraus ein größeres Angebot aufbauen möchtest.
Du möchtest noch andere Möglichkeiten kennenlernen, online Geld zu verdienen? In unserem Ratgeber „Online Geld verdienen – 7 Möglichkeiten für Einsteiger“ findest du weitere Ideen und kannst die verschiedenen Wege miteinander vergleichen.
Hast du noch Fragen oder eigene Erfahrungen?
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